Kann das Wasser klettern?

Die“Kleine Forscher“ AG an unserer Primaria

Es ist soweit! Wir haben vorigen Donnerstag gestartet. Schüler aus der zweiten und dritten Jahrgangsstufe aus verschiedenen Sprachgruppen, die sich stark für das Experimentieren interessieren, machen mit.

Ich war erstaunt mit welchem Vorschungsgeist, sie gleich bei der Sache waren.

Beim Recherschen war mir die App Pinterest eine grosse Hilfe. Auf meiner Pinnwand „Experimente für die Grundschule“ gibt es ein wachsendes Angebot.

Das erste Experiment ging um die Klebkraft des Wassers.

Auf die Frage: Bleibt das Wasser imGlas,wenn man es auf den Kopf stellt,kleben? , haben die kleinen Forscher verschiedene Vermutungen angestellt.

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Gross war die Begeisterung bei der Durchführung des Experiments.

Natürlich wurde das Experiment in ihrem Forscherheft dokumentiert. Ein Zweitklässler hat so eifrig aufgeschrieben,dass ich ihm danach fragte.

Seine Antwort hat mich gerührt: Ich muss alles genau aufschreiben, um das Experiment noch einmal zuhause mit meinen Eltern zu machen!

 

Die 2.6 stellt ihre selbstgebastelten Fahrzeuge vor!

Was ist der Schall?

Zu diesem  Thema haben die Fünfklässler eine Menge erfahren! Mit einem Partner arbeiten sie an  verschiedenen Stationen.

Zwei Schüler sind immer für die Experimentierbox verantwortlich. Selbstständig und verantwortungsvoll arbeiten alle mit einer Begeisterung, die mich rührt.

Die Schüler bei der Experimentierphase!

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Das Dokumentieren der Versuche darf  auch  nicht fehlen!

Kann man die Schallwellen sehen?

Ausflug nach Tecnópolis- Unser Ziel: Umdenken- Eine Wanderausstellung des Goethe- Instituts

Und endlich war es soweit!

Nach einer ausgiebigen Vorbereitung zum Thema sind alle 5. und 6. Jahrgangsstufen nach Technópolis zur Ausstellung gefahren.

Dazu einen Einblick vor Ort!

 

Danach haben wir wieder in der Schule mithilfe der Kugellagermethode schnell die Information zur Auswertung des Besuches eingesammelt.

Sie haben sich zu folgenden Fragen ausgetauscht: Was hat dir besonders gefallen?/ Was hat dir nicht so gut gefallen? Warum? / Was würdest du anders machen?

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Eine Lesewiese- Was ist das?

Die Klasse 2.6 hat sich sechs Wochen mit dem Thema Bäume beschäftigt. Zum Abschluss des Themas sind die Schüler  auf einer Lesewiese spazieren gegangen!

Zur Musik durften sie um die Bücher gehen und beim Stoppen der Musik durften sie sich zu einem Buch setzen und reinschnuppern.

Danach haben sie den anderen erzählt, was sie Neues gelernt hatten. Beim erneuten Erklingen der Musik ging es dann weiter!

 

Wir bereiten uns auf die Wanderausstellung „Umdenken : Von der Natur lernen“ vor

 

Eine Wanderausstellung! Was ist das? Dies habe ich meine Schüler gefragt und zur Antwort bekommen: Sie läuft, sie bewegt sich, sie geht spazieren!

So ist es! Sie wandert gleichzeitig durch drei Kontinente!

Wir haben das große Glück, dass sie zwischen dem 8.September und den 9. Oktober 2016 in Technópolis stattfindet.

Ziel der Ausstellung ist , die jungen Generationen auf das Thema Umwelt zu sensibilisieren. Die vier Elemente der Natur führen sie durch die Ausstellung!

Das Goethe Institut hat die Ausstellung konzipiert und dazu tolles Arbeitsmaterial vorbereitet , das Ganze in einem tollen Workshop eingebettet. Ich verweise gleich auf den Link:

http://www.goethe.de/umdenken

Einen Blick in den Workshop!

 

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Auf den Rücken haben wir Gaben der Natur mit den Anfangsbuchstaben des eigenen Namens geschrieben! ( Elfchen)

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Vorbereitung fächerübergreifender Didaktiesierungsvorschläge

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Danach haben wir uns mit den Schülern auf den Ausstellungsbesuch vorbereitet:

 

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Das Arbeiten am Plakat!

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Die Vorstellung der Webseite und der interaktiven Spiele!

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Durchführung der verschiedenen interaktiven Spiele mithilfe der IPads

 

Zu den Kurzfilmen der verschiedenen Elemente haben die Schüler Vermutungen angestellt. Mit großem Interesse haben sie sich die Filme angeschaut und sie haben sich gleich überlegt, was nicht gezeigt wurde.

Dazu hat sich die Klasse 5.4 zur Musik zu jedem Element bewegt!

 

 

Was können unsere Füsse? Die Zweitklässler zeigen uns, wie bewegter Unterricht funktioniert!

imageDie Zweitklässler hatten großen Spaß an der Stationenarbeit, in der sie ihre Fertigkeit mit den Füßen vorzeigen konnten.

Es ging darum , mit  den Füßen den eigenen Namen zu schreiben, den Ball zu werfen, auf einem Seil mit geschlossenen Augen zu gehen, einen Turm zu bauen und Zeitungspapier in sehr kleine Stücke zu zerreißen.

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Danach haben sie sich überlegt, was sie dazu gelernt haben!

Auf der anderen Seite der Anden: Refo in Santiago de Chile

 

Worum ging es eigentlich?

Um das Kennenlernen, Zusammenarbeiten und den Erfahrungsaustausch der Kollegen aus Chile, Argentinien und Uruguay.

Unser Ziel: Der sprachsensible Unterricht! Auch DFU genannt!  Die Ausbildung von DFU Monitoren, die ihr frischerworbenes Wissen an das Kollegium weitergeben.

Die Referenten des Seminars : Reinhild Reßmeyer ( DFU Koordinator Deutsche Schule Santiago de Chile) Jörg Krämer ( DFU Koordinator Goethe Schule Buenos Aires) und Uwe Ries ( Prozessbegleiter).

Leicht gesagt! Wie bauen wir diesen sprachsensiblen Unterricht  Tag täglich ein ? Verschaffen wir unseren Schülern konsequent Sprachhilfen, gehen wir ihnen die Werkzeuge , die sie brauchen,  um  sich daran  festzuhalten, um nicht   in einem Wirrwarr  vom fachlichen Neuwortschatz, Satzstrukturen zu versinken?

Eine wertvolle Hilfestellung ist das Kompendium des DFU:

 

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Nach einigen  netten  Kennenlernen – und Vorstellungsspielen, haben wir uns gleich  an die ARBEIT gemacht!

Dies war unser dreitägiges Programm:

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Der erste Tag:

Baustellen, die auftauchen:

Vereinheitlichung,Hospitation,Werkzeugtestbögen,10 Methoden , Newsletter, Werkzeug des Monats.

Tipps:

Standarisierung für den Schüler, Wortschatzlisten, Hospitationen und Selbsteinschätzung, typische Fehlerquellen erkennen können, Sprachgefühl entwickeln .

Der DFU hat eines kommunikativen Ansatz. Die Grammatik muss erfahrbar gemacht werden. Der Fachunterricht soll im Vordergrund stehen.

DFU- Arbeitsplan im  DFU- Konzept:

Bennenen der DFU spezifischen Methoden, die ständig revidiert und aktualisiert werden. Konzeptorientiert .

Eine tabellarische Übersicht ermöglicht uns  der Jahresplan.

Kurzportrais der Unterrichtsvorhaben ( einzelne Einheiten: Thema, Medien, worauf achten wir sprachlich, AB Material). Dies muss kooperativ entstehen.

Eine gute Idee ist, ein Jahr lang in einem bestimmten Raster zu dokumentieren und dann optimieren.

 

2.Tag:

Prinzipien des DFU:

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Die Vermittlung von  Fachwissen orientiert sich and das Sprachniveau der Schüler. Sprachlernen und Fachlernen nehmen einen  gleichwertigen Raum ein.

Wie machen wir dies sichtbar?

Der Lehrer besteht auf Antworten auf Deutsch. Der L. gibt Sprachhilfen. Der L. gibt Schülerantwortenraum.

Modelle der Unterrichtsberatung:

Anphitriummodell:

Dieses Modell beruht auf Freiwilligkeit. Es dient dazu, das man sich kollegial begegnet.

Regeln eines guten Feedbacks :

Ehrlich  sein, ohne  zu verletzen.

Konstruktiv und konkret sein.

Beschreibend: Ich sehe, ich beobachte, ich vermisse

Das Negative nicht kränkend sagen.

Der Feedbacknehmer:

Er bittet  um Feedback .

Er versucht nicht sich zu verteidigen.

Er ist dankbar.

3.Tag:

Die Hospitationsphase  und danach das Feedbackgespräch mit den Lehrkräften an der Thomas Morus Schule.

Überlegung:

Wie kann  ich den DFU an der Schule verbessern?

Wir brauchen eine Rollen- und eine Stellenbeschreibung.

Wie kann ein DFU Konzept erstellt werden?

Geschafft!

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