Wie bereiten wir uns auf unser Projekt vor? Die Erde und das Universum

 

Im 5. Schuljahr haben wir unser erstes Projekt gestartet!

Das sind unsere Themen:

 

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Zuerst haben wir uns mit diesen Fragen auseinander gesetzt:

 

Was weiss ich schon darüber?

Was möchte ich darüber wissen?

 

 

Und wie geht es weiter? Dies war unser gemeinsames Ergebnis!

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Die Rollenverteilung in der Gruppe ist auch wichtig! Natürlich wollten alle der Gruppenchef sein, also haben wir vereinbart, dass wir uns abwechseln.

 

Das sind die Rollen:

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Nach einigen Minuten der Debatte haben sie sich geeinigt!

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Sie haben sich als Team erst kennengelernt!

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Somit dachten sie, dass sie schon mit der Präsentation anfangen könnten! … Und waren überrascht, dass der Weg dahin noch weit war!

Wir suchen die Information,aber wo?

Folgende Suchmaschinen haben ihnen dabei geholfen:

http://www.hamserkiste.de

http://www.blindekuh.de

http://www.helles köpfchen.de

http://www.planetwissen.de

Wie gehe ich mit der Information um?

 

imageDie wichtigste Info wird mit dem Marker hervorgehoben!

 

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Das war die Dokumentation unserer ersten Schritte:

 

https://vimeo.com/123674279

 

 

 

 

 

 

Was ist wichtig für die Sachkunde?

Zu Beginn des Schuljahres haben sich Schüler aus den verschiedenen Klassenstufen  Gedanken dazu gemacht !

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Ich war überrascht über ihre Antworten!

Es ist sehr wichtig zu dokumentieren, damit ich als Lehrerin, aber auch die Schüler über ihren Lernprozess nachdenken können , um ihn  sich Schritt für Schritt erobern zu können.

 

 

 

Am Ende des Schuljahres möchte ich wieder eine Anfrage stellen.

 

Der amerikanische Philosoph und Pädagoge sagte: “ Wir lernen nicht von Erfahrungen. Wir lernen, wenn wir über Erfahrungen reflektieren. Diese Fragen übersetzte ich ins Deutsche.  Sie sollen uns während des ganzen Schuljahres begleiten.

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Es ist so wichtig , den Schülern die Gelegenheit zu geben , über ihr Tun  zu reflektieren.

Sie gestalten ihren Lernprozess mit und fühlen sich somit als Hauptdarsteller ihres Lernens. 

Und so haben wir angefangen!

Dieses Mal habe ich mir vorgenommen, nicht gleich mit dem ersten Thema zu starten, sondern gemeinsam mit meinen Schülern über das Lernen nachzudenken. Bettina v.B., eine Kollegin wies mich auf das Lernerprofil der internacionalen Schule Neustadt hin.

Das war die Arbeit der Schüler dazu.

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Danach haben  sie im Stuhlkreis zu den Eigenschaften eines guten Lerners ( kooperativ, aktiv, hilfsbereit, risikobereit, stellt gute Fragen, respektvoll, strengt sich an, aufgeschlossen ,  wissend, hält sich an Klassenregeln, hört zu, verantwortungsvoll, ordentlich, lernt von anderen) Beispiele gesucht.

Und hier koennt ihr sehen , was sich die  Schüler  dazu überlegt haben.

 

 

Es geht besser !

Nach meinem face to face Gespräch mit Silvia Tolisano, unser Coach auf dieser Reise, war ich beruhigter. Sie speiste mich nicht mit dem Spruch “ get over it“ gleich ab, sondern wir setzten uns mit den Gefühlen, die all das Neue hervorwecken, auseinander. Sie gab mir gleich ein paar gute Tips mit auf dem Weg. Die Teile des Puzzels fingen langsam an, sich zu einem Gesamtbild zusammenzufügen.

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Zur gleichen Zeit sagte mir eine Schülerin aus der zweiten Klasse am nächsten Morgen: “ Gaby, das geht mir alles viel zu schnell !“

„Ruhig, lass dir deine Zeit, es kommt von alleine!“, erwiderte ich.

Ich konnte meine Tweets losschicken und teilen!

Ich konnte meine Tweets losschicken und teilen!

Meine neue Situation als Lerner, wie die der Schülerin auch, trafen sich auf  einmal. Wir brauchen in unserem Lernprozess alle unsere Zeit.Es ist auch gut, dass wir als Lehrer nachempfinden, was in unseren Schülern vorgeht.

Alles geht heutzutage schnell. Vor allem in der digitalen Welt.  Wenn wir uns aber die Chance geben, innezuhalten und den Prozess  für die anderen sichtbar machen, indem wir den Lernprozess dokumentieren, darüber reflektieren und ihn mit der Welt teilen ,sind wir einen Schritt weiter.

Die anderen helfen uns weiter.

Es ist unsere Aufgabe, die Schüler darauf aufmerksam zu machen, wie sie mit Medien, mit der Vernetzung, der Information ,dem Copyright, dem fairen und respektvollen Handeln  umgehen müssen.

Das ist ein Teil der Alphabetisierung des 22. Jahrhunderts.

 

Unser erstes Netmeeting mit Silvia Tolisano

imageUm 10 Uhr morgens war alles in unserem Ressourcenraum bereit.

Alle Mitglieder des Cohorts mitsamt Heidi waren dabei. Unser Thema:  Ipads im Unterricht!

Unsere Ipads hatten wir schon dabei, die uns die Schule zur Verfügung gestellt hat.

Ipads and now?

Unser Ziel ist festzustellen, wann wir sie sinvoll einsetzen. Wie wir das Lehren verwandeln und nicht nur das Alte durch das Neue ersetzen.

Um am Lernprozess teilzunehmen , schaut euch bitte im Goethe Cohort Silvias Beitrag an. Da findet ihr viele apps und Beispiele!Viel Spass!

 

 

Der Anfang macht zu schaffen!

Mit vollem Elan und power bin ich in meine Lehrertätigkeit nach dem Kurs zurück . Der erste Schultag stand schon vor der Tür.

Ich wollte natürlich gleich das frisch Erworbene umsetzen.

Sofort  merkte ich aber, dass der Schulalltag mich einholte.

Ich fühlte mich frustriert, irritiert und wollte alles einfach nur hinwerfen. „Bin ich nicht zu alt für diese Sprünge?“, fragte ich mich. „Das passiert wohl auch meinen Schülern“ , dachte ich dann. Ich wurde mir bewusst, dass auch ich in einem gewaltigen Prozess als Lerner steckte.

Und mit diesem Gedanken im Kopf und mit einem leichteren Gefühl im Herzen mache ich mich auf den Weg  und sage: Du bist nicht allein , das Kommunizieren, Dokumentieren, Reflektieren und Teilen helfen dir!