Eine kräftige Prise Lebensweltnähe

Nachdenklich aktionslustig, zurückhaltend lospreschend, abwartend durchstartend, irritiert umorientiert, seltsam inspiriert, gleichermaBen ratlos und sprachlos und aber auf jeden Fall jetzt-aber-los.

So oder so ähnlich könnte man den inneren Zustand nach einer Woche ReFo ,,Digitalisierung und individualisiertes Lernen” beschreiben. Erkannt haben, nein, zugeben muss man: Warum habe ich nicht früher erkannt, erkennen wollen, dass es noch mehr gibt, als Schüler mit PowerPoint und Internetrecherchen zu beglücken, dass es überhaupt gar kein ,,Zutritt verboten!”-Schild vor der Social Media Welt für Lehrer in ihrer Rolle gibt und es auch noch anders cool gelingen könnte, Unterricht auf Deutsch stattfinden zu lassen und durch eine kräftige Prise Lebensweltnähe zu erweitern.

Die Zukunft im Klassenzimmer findet heute schon statt. Sie ist digital und analog zugleich. Wie wird das im 22. Jahrhundert sein?

Hoffentlich war diese ReFo erst der Anfang einer neuen Phase meines Lehrerlebens. Ja, es gibt Methoden ohne Ende da draussen, die so wundervoll schnelllebig vielleicht auch schon morgen wieder verschwunden sein mögen, schon klar, aber darum ging es gar nicht in dieser Woche….

Es wurde deutlich, dass es im digitalen Klassenzimmer des 22. Jahrhunderts um Kompetenzen gehen muss und nicht um die Medien.

Als Geschichte- und Politik-Lehrer finde ich das wichtiger denn je in diesen Zeiten. Daher, liebe Silvia, gute Botschaft: Wir wollen die Schüler als ,,Digital-Bürgern” wahrnehmen und bilden. Danke für diese intensive Woche! Bei mir ist frischer Wind drin und das ist gut!

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