Poniendo en práctica!

Seit wir aus Buenos Aires zurückgekommen sind, hat sich so einiges in mich verändert. Der Unterricht zwar nicht so sehr, weil ich mich immer noch ziemlich “torpe” finde.

Aber doch gibt es einiges zu erzählen:

  1. Wir haben mit den Schülern ein Blog angefangen, in dem sie über die Rundreise in Deutschland berichten sollen. Die Reise ist zwar erst im Februar aber wir schreiben schon täglich.

    Ich hatte die Idee, dass einmal am Tag einer der Schüler/innen sich vorstellt und schreibt wie viele Tage noch fehlen. Am Anfang habe ich nur gesagt “wer würde das gerne freiwillig machen?”. Zuerst sagten die Gesichter nur “ach, wie blöd”. Dann, als die ersten Posts erschienen, änderte sich das komplett. Jetzt, nach nur ein paar Tagen, warten sie auf das tägliche Post. Schaut es euch an.

    Mit dieser Methode (ein Schüler täglich) war es für mich einfacher sie einzuladen als Autor und zweitens konnte ich inhen auch persönlich erklären, wie man schreibt. So habe ich mir gespart 50 Leute auf einaml einzuladen und vielleicht viel Zeit verloren.

    Ich selber bin der “Adminstrator”. (Hey, Kontroll-Fan! Viele Grüsse!) Inzwischen habe ich so mehreres gelernt: wie man eine Google-map herstellt, mehrere Bilder zu haben, etc.

    Bisher ist es eine Spannende Reise, die noch nicht mal angefangen hat. Und die Schüler denken schon, wie man den Blog auch für andere Sachen benutzen könnte.

  2. Ich habe auch meine persönliche Blog hergestellt.
    Ich möchte auf spanisch amplifizieren, was ich so lese, denke, über Mathematik und Erziehung. Vielleicht könntet ihr es teilen?
  3. Flipgrid:
    In Klasse 11 benutze ich jetzt Flipgrid. Die Schüler laden Videos hoch, in denen sie Aufgaben erklären und dann zu Hause nachschauen können.
    Die Ergebnisse sind noch nicht so toll, weil auch hier es freiwillg gemacht wurde. Vielleicht merken/denken die Schüler, dass Flipgrid eher “für den Unterrricht” gedacht ist, und deshalb es als nicht so toll empfinden. Wartet nur ab! Wenn die nächste Klausur kommt, wette ich, dass es sich ändern wird.

So, Liebe Leute! Viele Grüsse, amplifiziert schön weiter!

 

 

Gute Ideen: Rundreise-blog

Beobachten – erfassen – reflektieren – teilen – amplifizieren.

Diese Sequenz kann man genau so in einem grupalen Blog umsetzen. Unsere Schüler der 10. Klasse reisen für zwei einhalb Monate nach Deutschland, erst als Schüleraustausch, dann auf einer gemeinsamen Rundreise durch Deutschland.

Ich will/werde/hoffe eine grupale Blog aufzustellen, in der wir gemeinsam diese fünf Wörter Sequenz visualizieren.

Beobachten: Sinn der Rundreise ist ja u.A. Deutschland kennerzulernen. Beobachten ist ein natürlicher erster Schritt.

Erfassen: Hier muss man sich noch weitere Gedanken machen: Photos von Schülern an bestimmten Orten? Photos von interessanten Gebäuden? Photo des Tages? Oder Videos? oder “damals-heute Photo“?

Reflektieren: Von den vielen Photos oder Videos, was ist das Beste? Warum? In welchem Sinn? Was möchte ich damit sagen? Was kann ich zu dem Photo noch ergänzen? usw.

Teilen: Wieder ein natürlicher Schritt als Blog. Einer unserer Zielgruppen ist natürlich die Eltern der Schüler, was man wiederum beim reflektieren berücksichtigen sollte.

Amplifizieren: Kann so ein Blog anderen deutschen (oder nicht deutsche) Schulen nützlich sein? Oder zukünftige Schüler?

Wie ihr seht, habe ich eigentlich mehr Fragen als Antworten, aber die längste Reise fängt immer mit einem ersten Schritt und ich glaube der erste (Baby)Schritt ist schon getan.